frid22

 

2023

 

Licht des Friedens

 

Zünd ein Licht an für den Frieden,
dass es weithin leuchten kann,
damit jedes Kind der Erde,
froh im Frieden spielen kann.

Zünd ein Licht an für die Freundschaft,
schick es rund um diese Welt,
Kommt, lasst uns die Hände reichen,
dass der Frieden Einzug hält.

Zünd ein Licht an für die Liebe!
Liebe, die dem Nächsten gilt,
damit auf der ganzen Erde,
nur ein Miteinander zählt.

Lass das Licht des Friedens leuchten,
dort, wo Menschlichkeit nicht zählt,
dass selbst in den dunklen Zeiten,
das Licht des Friedens Einzug hält.

Gott gebot dir, du sollst lieben;
nicht nur deinen besten Freund,
seine Liebe, sie erwartet,
dass du liebst selbst deinen Feind.

So verbreit das Friedensfeuer,
schick das Licht rund um die Welt,
dass es keinen Krieg mehr gäbe,
und der Frieden Einzug hält.

(Christina Telker)

 

2022

 

Herbstliche Momente

 

Die Bäume stehen ohne Laub,
die Luft ist frisch und kühl.
Ich bin von Nebel eingehüllt
und sehe nicht mehr viel.

Die Vögel sind schon lange fort,
ganz still steht nun der Wald.
Nur manchmal knackt ein kleiner Ast,
so, dass es weithin schallt.

Der Herbst; er hat nicht mehr viel Zeit,
der Winter klopft schon an.
Ich freu mich auf die Weihnachtszeit,
es dauert nicht mehr lang.

Dann kommt die Zeit der Kerzen,
wir zünden Lichter an,
damit nun in den Herzen,
die Liebe blühen kann.

Die stille Zeit rückt näher,
schon bald ist es Advent.
Die Zeit voll Heimlichkeiten,
ich freu mich wie ein Kind.

(Christina Telker)

 

2021

 

Seid barmherzig


Herr, du öffnest uns dein Herz,
ja du vernimmst unser Klagen.
Du hast uns Barmherzigkeit gezeigt,
begleitest uns an allen Tagen.

Du siehst unser Mühen, nimmst wahr unser flehn,
du lässt uns nicht hoffnungslos vor dir stehn.
Ja, deine Barmherzigkeit öffnet die Tür,
für uns in dein Reich; gibst uns Heimat hier.

Du schenkst uns Barmherzigkeit ganz ohne Grenzen,
nimmst uns mit offenen Armen an.
Du machst uns dir gleich, dass auch ich ohne Schranken,
Barmherzigkeit zeigen kann.

An deinem Herzen sind wir geborgen,
du sogst für uns, an jedem neuen Morgen.
Durch deine Barmherzigkeit sind wir erlöst,
weil deine Gnade niemals vergeht.

© Christina Telker

 

2020

 

Lebenszeit

 

Gott schenkt uns Zeit; zum Leben hier auf Erden.

Ich will ihm danken stets mit Lobgesang!

Auch unsre Sinne, dass wir sie benutzen,

gibt er uns mit auf unsere Lebensbahn.

 

Die Zeit für Liebe stell ich obenan,

damit ich keinen mehr verletzen kann.

Zeit für die Arbeit, die den Tag ausfüllt,

auch Zeit fürs Nichtstun; ganz in Ruhe eingehüllt.

 

Du schenkst uns Freude; schon am frühen Morgen,

ein Lied der Vögel; dass die Sorgen schnell vertreibt.

Du gibst uns auch das frohe, heitre Lachen,

damit die Seele froh und glücklich bleibt.

 

Du schenkst uns Freunde, dass sie uns begleiten,

durch unser Leben; eine ganze Zeit.

Du gibst uns auch vier Jahreszeiten,

mit kleinen Wundern, die uns stets begleiten.

 

Du schenkst uns Kraft, für dunkle, schwere Stunden,

wenn Nebel zieht; in unser Herz hinein.

Du hilfst uns auch, beim Überwinden,

denn deine Liebe trägt uns durch die Zeit.

© Christina Telker

 

 

2019

 

Ich wünsch Dir Zeit

 

Ich wünsch dir Zeit,

dich einmal selbst zu finden

Ich wünsch dir Zeit,

mal für ein gutes Buch

Ich wünsch dir Zeit,

dem Nachbarn zuzuhören,

ich denk die Zeit,

die tät dir selbst auch gut.

 

Ich wünsch dir Zeit,

nur so im Gras zu liegen,

ich wünsch dir Zeit,

für einen lieben Brief,

ich wünsch dir Zeit,

drum lass die Träume fliegen,

die Zeit kommt nie zurück,

das merk dir gut.

 

Ich wünsch dir Zeit,

die Liebe zu erleben

ich wünsch dir Zeit,

zum Hören von Musik

ich wünsch dir Zeit,

auch für den heut´gen Tag,

denn keiner weiß,

ob morgen kommen mag.

Christina Telker

 

2018

 

Ein Tag

 

Ein Tag hat vierundzwanzig Stunden,

mit Ruhe und mit Schaffenskraft,

versuch sie sinnvoll zu gestalten,

damit du selbst etwas von hast.

 

Gott schenkte uns so viele Gaben,

sie einzusetzen mit Verstand,

er hilft uns sie einzusetzen

und hat die Freude uns gesandt.

 

Die Freude, Wunder wahrzunehmen,

die Freude, andre zu erfreun,

uns selbst, als sein Kind anzusehen,

dem jeden Tag die Sonne scheint.

 

So danke, Mensch, für diese Stunden,

die jeder neue Tag uns schenkt,

Gott gab dir viele Möglichkeiten,

weil er voll Lieb `dein Leben lenkt.

© Christinas Telker

 

2017

 

Freiheit

 

Ich wünsche dir die Freiheit eines Vogels,

der dahin gleitet vom Wind getragen,

von der Sonne gewärmt und vom Regen erfrischt.

 

Ich wünsche dir die Freiheit eines Falters,

der am Seeufer entlang von Blüte zu Blüte zieht,

um den Nektar zu genießen.

 

Ich wünsche dir die Freiheit des Falken,

der über Bergesgipfel aufsteigt, in die Höhen der Lüfte,

den bis zum Horizont keiner aufhält.

 

Ich wünsche dir die Freiheit dein Leben selbst zu bestimmen

und deinen Lebensweg nach deinen Vorstellungen zu gehen.

Ich wünsche dir die Freiheit,

dein Leben deinem Schöpfer anzuvertrauen.

© Christina Telker

 

2016

 

Musik

 

Musik du große Meisterin

hilfst uns in Freud und Leid,

wenn deine Töne klingen

zu jeder Jahreszeit.

 

Du spielst uns auf zur Freude,

man schwingt sich froh zum Tanz,

du begleitest durch den Morgen,

umfängst uns jubelnd ganz.

 

Bereits in unsrer Kindheit

erfreust du uns beim Spiel,

wir jubeln und wir singen,

nie wird es uns zu viel.

 

Und wenn wir dann einst scheiden,

sich unser Leben neigt,

dann stehst du uns zur Seite

und gibst uns das Geleit.

Christina Telker

 

2015

 

Stern der Hoffnung

 

Dem Stern ist es gleich, ob du schwarz oder weiß,

erleuchtet für dich und auch für mich.

Er leuchtet für jung und auch für alt,

bringt Hoffnung uns mit seinem Licht.

Er strahlt ins Dunkel, wo Feindschaft und Krieg,

bringt Stille uns, mit seinem Schein.

In tiefste Not, in größtes Leid,

strahlt er in die Herzen hinein.

Er grüßt die Verliebten rund um die Welt,

beleuchtet das Glück zu Zwein.

Er grüßt die Mutter mit ihrem Kind,

wenn er schaut zum Fenster hinein.

Wo du einen Stern am Abend siehst,

zeigt er dir Hoffnung an.

Wo immer du wohnst, wo immer du lebst,

Gott hat diesen Stern dir gesandt

Christina Telker

 

2014

 

Immer wieder gibt es Wunder

 

Immer wieder gibt es Wunder,

die man nicht verstehen kann.

Immer wenn man denkt nichts geht mehr,

geht ein kleines Lichtlein an.

 

Immer wieder wenn die Schatten,

hüllen ein, uns ganz und gar,

dann erscheint ein Stern am Himmel,

Gottes Güte wunderbar.

 

Immer wenn wir nicht mehr können,

und an einem Abgrund stehn,

reicht er uns die Hand entgegen,

hilft uns wieder weitergehn.

 

Herr wir können es nicht fassen,

wie dein Weg uns manchmal führt,

doch dann spürn wir deine Nähe,

deine Liebe uns berührt.

 

Immer schenkst du neue Wunder,

dass ich nur noch staunen kann.

Betend knie ich vor dir nieder,

nehme deine Liebe an.

(Christina Telker)

 

2013

 

Die Zeit

 

Schon wieder geht ein Monat nun zu Ende,

die Zeit, sie rennt, man kommt kaum hinterher.

Nicht immer war nur alles eitel Freude,

auch steile Wege gab`s, die waren schwer.

 

Wir möchten noch so gerne hier verweilen,

die Zeit, sie könnte etwas träger gehn.

Wir möchten wandern, lesen, Freunde treffen,

so vieles könnt mit unsrer Zeit geschehn.

 

Doch leider gehen viele unsrer Wünsche,

nicht in Erfüllung, nur die Zeit verrinnt,

ach lernten wir, sie sinnvoll auszufüllen,

wir haben doch so vieles noch im Sinn.

 

Die Zeit, wir können nicht zurück sie holen,

was mal vergangen, ist für immer fort,

drum suchen wir, die Zeit gut auszufüllen,

beginnen wir doch gleich damit, sofort.

(Christina Telker)

 

2012

 

Vertrauen

 

Oh Herr, schenk uns Vertrauen,

zu dir und deiner Kraft,

lass uns den Himmel schauen,

wenn zu uns kommt die Nacht.

 

Die Nacht mit ihren Schatten

und Zweifeln um uns her,

wenn wir nur sehen Dunkelheit

und uns das Herz wird schwer.

 

Du hilfst uns immer weiter,

auch wenn wir es nicht sehn,

sind unsre Wege vorbestimmt,

du hilfst uns sie zu gehn.

 

Herr schick uns einen Engel,

wenn wir verzweifelt sind,

dass wir das Licht des Morgens sehn,

wenn neu der Tag beginnt.

© Christina Telker

 

2011

 

Wie war das noch…
 
Wo hab ich nur…, wie war das noch…,
so gehn oft die Gedanken.
Ja, das Gedächtnis, glaub es mir,
hat schon so manche Schranken.
 
Du schreibst dir einen Zettel,
mit allem was du brauchst,
doch stehst du dann im Kaufhaus,
der Zettel liegt zu Haus.
 
Was wollt` ich nur besorgen,
dir fällt so manches ein,
dass du das Wichtigste vergisst,
das merkst du erst daheim.
 
Heut lockt das Wetter dich hinaus,
du gönnst dir eine Pause,
doch zieht es dich unweigerlich,
schon bald zurück nach Hause.
 
Gedanken drehen sich im Kreis,
hab ich denn abgeschlossen?
Ist auch das Bügeleisen aus?
Das Fenster steht wohl offen?
 
Du suchst seit Tagen schon die Schere,
sie lag doch immer hier im Fach,
doch schaust du jetzt nur noch ins Leere,
wer hätte das denn nur gedacht.
 
Wo sind nur die Theaterkarten?
Du weißt, du legtest die gut fort,
dir war doch Ordnung stets so wichtig,
und trotzdem sind sie nun nicht mehr dort
 
Es lässt sich nicht verleugnen,
die Jahre gehn dahin.
Vergesslichkeit ist dein Begleiter,
da kommt man halt im Alter hin.
© Christina Telker

 

2010

 

Abendglocken

 

Abendglocken läuten in der Ferne,

sagen dir, der Tag geht nun zur Ruh.

Lass die Sorgen mit den Wolken wandern,

schließ die Augen und komm selbst zur Ruh.

 

Abendglocken möchten dich erinnern,

sieh dein Leben liegt in Gottes Hand.

Du kannst dich dem Schöpfer anvertrauen,

er schenkt Ruhe dir zur Abendstund.

 

Abendglocken sind nun wieder stille,

hör, sie klingen aus und finden Ruh.

Nimm die Nacht als ein Geschenk der Stille,

schließ die Augen zu und finde Ruh.

Christina Telker